Schlagwort: Reflexion

💈 Warum ich finde, dass wir den Empirischen Prozess anders darstellen sollten 💡

⏰ Anfang der Woche habe ich in Worms meinen Studenten der IBA Worms den Empirischen Prozess erklärt. Und wie so oft bin ich dabei wieder über ein Bild gestolpert (sorry an dieser Stelle für meine Paint-Skills), das wir in Scrum oder Agilität gerne verwenden: #Transparenz, #Inspektion und #Adaption als drei Säulen.

💡 Ich verstehe natürlich, warum dieses Bild so gezeichnet wird. Es soll zeigen, dass diese drei Elemente gemeinsam den Prozess stützen und tragen. Aber ganz ehrlich? In meiner kleinen Welt halte ich diese Darstellung für grundlegend falsch!

💡 Für mich sind Transparenz, Inspektion und Adaption keine unabhängigen Säulen, die nebeneinander stehen. Sie sind vielmehr drei Schritte, die zwingend aufeinander aufbauen.

💡 Zuerst brauche ich Transparenz. Ich muss sicherstellen, dass ich die richtigen und wichtigen Informationen ans Licht bringe. Nur dann kann ich im nächsten Schritt die (hoffentlich) richtigen Fragen stellen.

Ein Prinzip, das Prof. Dr. F. Tomamichel vom Photographischen Institut der ETH schon früh in Worte gefasst hat: „Wer misst , misst Mist,“ wenn die Grundlage nicht stimmt.

Wenn wir nicht darauf achten, dass unsere Daten sauber und korrekt sind, dann wird schon die Inspektion auf fehlerhaften Annahmen beruhen. Wir werden die falschen Fragen stellen, daraus falsche Schlüsse ziehen – und schließlich die falschen Dinge adaptieren.

💡 Das ist nicht zwangsläufig dramatisch – manchmal lernt man ja gerade durch Irrwege. Aber wir verlieren auf jeden Fall Zeit. Und Zeit ist in agilen Prozessen ein kostbares Gut.

❓ Deshalb stelle ich mir immer wieder die Frage:

Wäre es nicht sinnvoller, den Empirischen Prozess als aufeinander aufbauende Schritte darzustellen – anstatt als isolierte Säulen?

Oder ist es einfach nur mein innerer Monk, der an dieser Stelle Purzelbäume schlägt?

Was denkt ihr?

Michaelus

#Scrum #Empirismus

🐉 Zurück in Worms – Gedanken zu Motivation und Veränderung 👨🏻‍🏫


💡 Ich war mal wieder in Worms. Ich mag diese Stadt. Und ja, ich gebe es offen zu: Ich habe eine Schwäche für die Hochschule dort. Gestern durfte ich erneut das Modul Transformation & Change Management bei der IBA Worms unterrichten – ein Kurs, den ich zweimal im Jahr halte. Jedes Mal anders, jedes Mal besonders.

Nach einem kurzen Ankommen, dem gegenseitigen Kennenlernen und ein paar Intro-Sessions widmen wir uns, wie immer, zuerst unseren Working Agreements. Gemeinsam definieren wir, wie wir in den kommenden Tagen miteinander arbeiten wollen. Für mich ein wichtiger Moment. Nicht nur, weil es Struktur schafft, sondern weil es ein erstes echtes Commitment ist – auf Augenhöhe.


💡 Dann geht es los mit dem eigentlichen Stoff. Und meist beginne ich mit dem Thema Motivation. Denn wer über Veränderung oder gar Transformation sprechen will, kommt an der Frage nach innerem Antrieb nicht vorbei. Ohne Motivation bewegt sich im wahrsten Sinne des Wortes: wenig.

Was mich immer wieder beeindruckt, ist die Tiefe der Gespräche. Die Studenten sind im vierten oder fünften Semester, viele bringen bereits Praxiserfahrung mit – da kommen spannende Perspektiven zusammen. Dieses Mal habe ich mich entschieden, die Moving Motivators von Jurgen Appelo einzusetzen. Ein einfaches Tool, das auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie unterschiedlich Motivation sein kann.

💡 Und – Captain Obvious lässt grüßen – sie war es. Bei 14 Teilnehmern ergab sich kein einziges identisches Motivationsprofil. Jeder Mensch tickt anders. Und doch versuchen wir im beruflichen Kontext allzu oft, Menschen mit den gleichen Argumenten, Methoden oder Maßnahmen durch Veränderung zu führen.

💡 Dabei stellte sich mir eine Frage, die ich heute mitgenommen habe: Warum nutzen wir so selten Instrumente wie die Moving Motivators? Warum fragen wir nicht häufiger, was Menschen wirklich antreibt – gerade dann, wenn wir Veränderung gestalten und sie mitnehmen wollen?

Für alle, die in Rollen wie ScrumMaster, AgileCoach oder Führungskraft unterwegs sind, ist das doch eine zentrale Überlegung: Wie können wir Veränderung begleiten, wenn wir nicht wissen, was die Menschen um uns herum bewegt?

Vielleicht wäre es an der Zeit, öfter innezuhalten. Und zu fragen. Statt nur zu senden.

Grüße
Michaelus

Und täglich grüßt das alte Muster

💡 Viele Teams starten Veränderungsprozesse mit viel Energie.

Neue Strukturen, neue Rollen, neue Tools – los geht’s!

Alle sind motiviert, offen, experimentierfreudig.

Und dann?

💡 Ein paar Wochen später ist das Neue nicht mehr neu.

Der Alltag zieht ein. Die Energie flaut ab.

Alte Muster melden sich zurück – leise, aber hartnäckig.

Da ich ein Fan von guten Check in Fragen bin die zum Thema passen teile ich heute einen mit euch den ich sehr gerne nutze wenn es um Veränderung geht.

und hey,… wann tut es das bei uns im Job nicht?

Grüße

Michaelus

Folge 017 Klarheit und Balance

Ich habe lange gedacht, dass Ruhe etwas ist, das ich mir verdienen muss – durch harte Arbeit. Pausen machen dürfen ist nur drin wenn ich vorher geschuftet hab. Doch irgendwann wurde mir klar wahre Ruhe finde ich nicht im Nichtstun, sondern im Gleichgewicht meiner Aktivitäten.

In dieser Folge teile ich mit dir, wie kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können. Ich spreche über die Kraft einer aufrechten Haltung, darüber, warum Bewegung in der Natur für mich zur Seelennahrung wurde, und wie Dehnübungen mir helfen, nicht nur körperlich, sondern auch mental flexibler zu bleiben. Ich erzähle, warum Ordnung für mich mehr ist als nur ein aufgeräumtes Zuhause und wie bewusster Medienkonsum meine Sicht auf die Welt verändert hat.

Es geht nicht darum, das Leben radikal umzukrempeln, sondern darum, nachhaltige Routinen zu finden, die mich in meine Balance bringen. Ich lade dich ein, mit mir herauszufinden, welche kleinen Schritte dich in Richtung mehr Klarheit und Ruhe führen können – nicht durch Stillstand, sondern durch Bewegung im richtigen Maß. 🎙️✨

Bis bald

Michaelus

Lob oder Kritik? Schreib mich gerne an!


VERNETZE DICH DIREKT

Michaelus


Und nicht vergessen:

Folge 016 Produktivität und Organisation

🎙 Produktivität und Organisation 🎧

Kennst du das Gefühl, von Aufgaben und Verpflichtungen erschlagen zu werden? Ich auch! In dieser Folge spreche ich darüber, wie ich meine Produktivität organisiere, ohne mich selbst zu überfordern. To-Do-Listen, realistische Ziele, regelmäßige Pausen und ein bewusster Umgang mit Finanzen – all das sind kleine Veränderungen mit großer Wirkung.

Ich erzähle, warum dynamische Listen mir mehr Struktur geben als starre Aufgabenpläne, wie ich mit Personal Kanban den Überblick behalte und warum Pausen kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit sind. Außerdem teile ich meine Erkenntnisse über Zielsetzung und Finanzorganisation, die mir geholfen haben, wieder Kontrolle über meinen Alltag zu gewinnen.

Bis bald

Michaelus

Lob oder Kritik? Schreib mich gerne an!


VERNETZE DICH DIREKT

Michaelus


Und nicht vergessen:

🛡️ Self Defence for Leaders – kleine Rituale ganz groß ⚔️

⏳ Es gab Phasen, in denen die Tage verschwammen. Ein einziger, zäher Strom aus Meetings, To-Do-Listen und endlosen E-Mails. Morgens wachte ich auf und war schon erschöpft, bevor der erste Kaffee auf dem Tisch stand. Abends fiel ich ins Bett, nur um am nächsten Tag denselben Kreislauf von Neuem zu beginnen. Ich funktionierte, aber ich lebte nicht wirklich.

⌛ Wo ging denn die ganze Kraft hin? Wo sollte ich mehr Energie herbekommen? Es war nicht die Arbeit an sich. Es fehlte etwas, das mir Energie zurückgab. Alles, was ich tat, drehte sich um Ziele, Ergebnisse, Verantwortung. 

💡 Am nächsten Morgen traf ich eine Entscheidung. Kein radikaler Umbruch, nur ein Experiment. Ich ließ mein Handy links liegen. Keine E-Mails, keine Nachrichten, keine Termine. Stattdessen saß ich einfach da, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, und blickte aus dem Fenster. Zehn Minuten Stille. Zehn Minuten für mich.

💡 Ein kleines Ritual, das nichts kostete – außer der bewussten Entscheidung, es zu tun. Und es veränderte etwas. Der Tag fühlte sich weniger fremdbestimmt an. Ich merkte, wie meine Gedanken klarer wurden, wie ich mich selbst wieder wahrnahm. Also probierte ich mehr davon. Abends schrieb ich drei Dinge auf, die gut gelaufen waren. Ich machte eine ganz einfache Energiebilanz. Was mir Energie gab, bekam ein +, was mir viel gab, ein ++. Was Energie kostete, bekam ein -, und was ein richtiger Energiefresser war, ein –.

📈 So konnte ich über die Zeit nicht nur meine Tankfüllung bewerten, sondern sogar einen Forecast machen. Ich wusste, wie meine nächsten Tage ungefähr sein würden, und konnte, wenn viele Energieräuber anstanden, rechtzeitig etwas für mich tun, um einen Ausgleich zu schaffen.

Ich schloss bewusst ab, statt den Tag einfach auslaufen zu lassen. Kleine Rituale, aber mit großer Wirkung.

🔄 Heute sind sie fester Bestandteil meines Alltags. Sie helfen mir, mich nicht in der Tretmühle zu verlieren, sondern immer wieder zu mir selbst zurückzufinden. Ich habe gelernt: Routinen sind keine Fesseln. Sie sind Anker. Und manchmal ist es genau das, was wir brauchen.

💡 Und letzte Woche wurde mir wieder einmal klar vor Augen geführt, wie wichtig gerade diese Routinen und Rituale sind, wenn es eng wird. Wenn ich viel Zeit habe und alles mehr oder weniger entspannt ist dann ist es einfach zu meditieren. Gebraucht wird es aber genau an den Tagen, an denen es Schlag auf Schlag kommt. Genau darum integriere ich so vieles in meine Morgen- bzw. Abendroutinen. Dann läuft das einfach wie ein Programm ab, ohne dass ich es extra einplanen muss.

🛡️ Führung beginnt bei dir!

#SelfDefenceForLeaders #Routinen #Energiebilanz #Leadership #Führung #Selbstführung

Kleine Veränderungen 25: Weniger fernsehen

Der Fernseher – für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit im Alltag, für mich jedoch seit 2006 ein Relikt der Vergangenheit. In jenem Jahr entschied ich mich, das Gerät aus meinem Leben zu verbannen, und seither hat sich mein Verhältnis zu Medienkonsum grundlegend verändert. Es war keine impulsive Entscheidung, sondern das Ergebnis eines schleichenden Prozesses der Unzufriedenheit. Die Zeit, die ich damals vor dem Fernseher verbrachte, fühlte sich zunehmend sinnlos an. Ich zappte durch die Kanäle, ließ mich berieseln und stellte oft fest, dass ich nach Stunden des Schauens nicht einmal mehr wusste, was ich überhaupt gesehen hatte. Dieser passive Konsum hinterließ ein Gefühl der Leere.

Das Problem war nicht nur, dass ich stundenlang vor dem Fernseher saß. Es war auch die Art der Inhalte, die ich konsumierte. Viele Programme waren geprägt von negativen Nachrichten, Dramen und Sensationsberichterstattungen. Diese ständige Flut an schlechten Nachrichten zog mich regelrecht runter. Ich fühlte mich überfordert und hilflos, als ob die Welt um mich herum immer schlimmer würde und ich nichts tun konnte, um das zu ändern. Besonders die Nachrichten trugen zu diesem Gefühl bei – es war eine unaufhörliche Flut von Berichten über Kriege, Naturkatastrophen, politische Krisen und wirtschaftliche Probleme. Dieser ständige Input von Negativität belastete mich, und ich begann, den Fernseher als Quelle von Stress und Unwohlsein zu empfinden.

Damals, in den frühen 2000er Jahren, war Fernsehen für mich nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern ein fester Bestandteil meines Alltags. Es war eine Routine – nach der Arbeit oder am Wochenende den Fernseher einschalten, durch die Programme zappen und irgendwie die Zeit totschlagen. Es war bequem, es war einfach, aber es war auch extrem passiv. Die Stunden vergingen, und am Ende hatte ich nichts davon. Diese Art von Konsum hinterließ keine bleibenden Eindrücke, keine positiven Erfahrungen. Stattdessen fühlte ich mich ausgelaugt und geistig erschöpft, ohne zu wissen, warum.

Im Jahr 2006 zog ich die Reißleine. Ich entschied mich, den Fernseher aus meinem Leben zu verbannen. Es war ein bewusster Schritt, der sich nicht nur auf meine Freizeitgestaltung, sondern auch auf mein gesamtes Lebensgefühl auswirken sollte. Natürlich bedeutete das nicht, dass ich von da an komplett auf Filme und Serien verzichtete. Ab und zu schaue ich immer noch sehr gezielt ausgewählte Filme oder Serien, aber nur noch auf meinem Beamer. Das gibt mir ein echtes Kino-Feeling, und der Genuss ist ein ganz anderer, weil ich bewusst auswähle, was ich sehen möchte. Es ist kein wahlloses Zappen mehr, kein passiver Konsum, sondern ein gezieltes und bewusstes Erlebnis.

Der Verzicht auf das tägliche Fernsehen war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Plötzlich hatte ich Zeit. Zeit, die ich vorher vor dem Bildschirm verbracht hatte, konnte ich nun für produktivere und erfüllendere Aktivitäten nutzen. Ich begann mehr zu lesen, mich mehr zu bewegen, und ich entdeckte alte Hobbys wieder, für die ich vorher immer „zu beschäftigt“ gewesen war. Es war erstaunlich, wie viel freier ich mich fühlte, nachdem ich die Dauerbeschallung durch den Fernseher aus meinem Leben gestrichen hatte. Ich konnte meinen Tag bewusster gestalten und hatte das Gefühl, dass ich wieder die Kontrolle über meine Zeit hatte.

Ein weiterer großer Vorteil des reduzierten TV-Konsums war der positive Einfluss auf meine mentale Gesundheit. Die ständige Konfrontation mit schlechten Nachrichten und dramatischen Inhalten verschwand aus meinem Leben. Ich fühlte mich weniger gestresst, weniger ängstlich und insgesamt ausgeglichener. Natürlich blieb ich weiterhin informiert – es gibt schließlich genügend andere Möglichkeiten, sich über das Weltgeschehen auf dem Laufenden zu halten, sei es durch Zeitungen, Online-Nachrichten oder Podcasts. Doch der Unterschied war, dass ich nun bewusst auswählen konnte, welche Informationen ich konsumieren wollte und wann. Ich war nicht mehr dem unaufhörlichen Strom negativer Nachrichten ausgeliefert, sondern konnte selbst entscheiden, wie viel ich davon an mich heranlassen wollte.

Eine der größten Ängste, die viele Menschen haben, wenn sie über eine Reduzierung ihres Fernsehkonsums nachdenken, ist die Sorge, „etwas zu verpassen“. Schließlich ist Fernsehen für viele eine der Hauptinformationsquellen. Man könnte denken, dass ich, seit ich keinen Fernseher mehr habe, weniger gut informiert bin oder wichtige Ereignisse verpasse. Doch in Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Durch die gezielte Auswahl meiner Informationsquellen bin ich heute besser informiert als je zuvor. Ich entscheide bewusst, welche Nachrichten ich konsumiere, und filtere die Inhalte, die mich interessieren und bereichern, aus dem Wust an Informationen heraus. Ich bin durch die Corona-Zeit gekommen, ohne auch nur eine einzige Nachrichtensendung im Fernsehen zu sehen. Es gibt genug andere Informationsquellen, die mir besser tun und weniger Stress verursachen.

Die Entscheidung, weniger fernzusehen, hat auch meinen Medienkonsum insgesamt verändert. Ich hinterfrage jetzt bewusster, welche Inhalte ich konsumiere und warum. Es geht nicht mehr darum, einfach nur die Zeit totzuschlagen oder mich berieseln zu lassen. Stattdessen suche ich gezielt nach Inhalten, die mich weiterbringen, inspirieren oder unterhalten, ohne mich zu überfordern. Dieser bewusste Umgang mit Medien hat nicht nur mein Verhältnis zum Fernsehen, sondern auch zu anderen digitalen Medien verändert. Ich verbringe weniger Zeit in den sozialen Medien, lese mehr und setze mich bewusst mit Themen auseinander, die mich wirklich interessieren.

Für mich war das Fernsehen früher eine Art Flucht aus dem Alltag. Es war eine Möglichkeit, mich abzulenken und den Kopf abzuschalten, wenn ich mich gestresst oder überfordert fühlte. Doch heute habe ich andere Wege gefunden, um mich zu entspannen und abzuschalten – und diese Wege sind viel erfüllender. Statt passiv vor dem Bildschirm zu sitzen, gehe ich lieber spazieren, lese ein gutes Buch oder verbringe Zeit mit Freunden und Familie. Diese Aktivitäten sind nicht nur erholsam, sondern geben mir auch das Gefühl, dass ich meine Zeit sinnvoll nutze.

Der Verzicht auf das tägliche Fernsehen hat mir gezeigt, wie wertvoll Zeit wirklich ist. Es ist so leicht, stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen und dabei zu vergessen, wie kostbar unsere Zeit eigentlich ist. Doch indem ich bewusst entschieden habe, weniger fernzusehen, habe ich mir diese Zeit zurückerobert. Ich habe gelernt, dass es so viele Dinge gibt, die ich tun kann, die mich glücklicher, gesünder und ausgeglichener machen, als stundenlang vor dem Bildschirm zu sitzen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass ich Fernsehen grundsätzlich ablehne. Es gibt immer noch Momente, in denen ich mich zurücklehne und einen guten Film oder eine spannende Serie genieße. Doch der Unterschied ist, dass ich diese Momente jetzt bewusst erlebe. Es ist keine alltägliche Routine mehr, sondern etwas Besonderes. Ich setze mich hin, wähle aus, was ich sehen möchte, und genieße die Zeit vor dem Bildschirm. Danach schalte ich den Beamer wieder aus und widme mich anderen Dingen.

Für viele Menschen ist der Fernseher ein ständiger Begleiter im Alltag. Er läuft im Hintergrund, während sie kochen, putzen oder sich mit anderen Dingen beschäftigen. Doch dieser ständige Input – sei es durch Nachrichten, Serien oder Werbung – kann dazu führen, dass wir uns überfordert und gestresst fühlen, ohne genau zu wissen, warum. Die Dauerbeschallung durch den Fernseher nimmt uns die Möglichkeit, wirklich zur Ruhe zu kommen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Eine kleine Veränderung, die einen großen Unterschied machen kann, ist es, den Fernseher einfach mal auszuschalten. Vielleicht nur für ein paar Stunden am Tag, vielleicht nur an bestimmten Tagen der Woche. Indem du weniger fernsiehst, gewinnst du Zeit – Zeit, die du für dich nutzen kannst. Du kannst diese Zeit nutzen, um etwas Neues zu lernen, dich zu bewegen, dich mit anderen auszutauschen oder einfach mal in Ruhe nachzudenken. Es ist erstaunlich, wie viel freier und entspannter man sich fühlt, wenn man den Fernseher nicht ständig laufen lässt.

Diese kleine Veränderung hat mein Leben nachhaltig verändert. Sie hat mir geholfen, bewusster mit meiner Zeit umzugehen, weniger gestresst zu sein und mich mehr auf die Dinge zu konzentrieren, die mir wirklich wichtig sind. Wenn du das Gefühl hast, dass der Fernseher zu viel Raum in deinem Leben einnimmt oder dich belastet, probiere es aus: Schalte ihn aus, und nutze die Zeit für etwas anderes. Du wirst überrascht sein, wie positiv sich diese kleine Veränderung auf dein Leben auswirken kann.

🐕 Eat Your Own Dog Food! 🍪

🚶 Vor einigen Tagen war ich mit meinem Freund und Kollegen Bernd in Baden-Baden unterwegs. Es war ein warmer, sonniger Tag – perfekt für einen kollegialen Austausch bei einem Walk & Talk. Überall schöne Parkanlagen, lauschige Ecken, in denen man sich niederlassen kann, und gemütliche Cafés, die dazu einladen, eine Pause einzulegen und die Seele baumeln zu lassen.

🌪️ Mein Vormittag war allerdings alles andere als entspannt gewesen. Ein Termin jagte den nächsten, zwischen Meetings schnell noch ein paar Mails beantworten, hier eine Nachricht, dort noch ein kurzes To-Do – nur noch schnell…

💻 So startete dann auch unser Treffen. Als Bernd ankam, saß ich bereits im PomoD’oro – Laptop aufgeklappt, Handy in der Hand – und war noch mitten in einem Call. Nur noch kurz…

Wie unhöflich von mir!

🚶🚶‍♂️ Nach einer Runde durch die Stadt fiel mir auf, dass ich ganz schön Hunger hatte. Die vielen Cafés und der Duft von frischem Gebäck waren eine zu große Versuchung. Bernd grinste und fragte mich augenzwinkernd, ob ich eigentlich das lebe, was ich predige.

Das saß. Danke, Bernd! ❤️

💡 Er hatte vollkommen recht. Ich war genau in die Falle getappt, vor der ich so oft andere warne. Es geht schneller, als man denkt! Meine morgendlichen Meditationen? Hatte ich auf den Nachmittag verschoben. Und dann auf den Abend. Und dann… na ja. Mein Essverhalten? Unregelmäßig und nicht gerade gesund. Und Bewegung? Fehlanzeige. Ich hatte doch keine Zeit!!!

💡 Doch genau in den herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, an den eigenen Routinen festzuhalten – an allem, was einem guttut und Kraft gibt.

💡 Für mich war das ein Weckruf. Ich bin wieder dabei!

🏁 Ich habe über meine Ziele nachgedacht und sie neu aufgestellt und aufgeschrieben:

🏁 Mindestens für die nächsten drei Monate täglich während meiner Morgenroutine 10 Minuten zu meditieren, um meine Konzentration und innere Ruhe nachhaltig zu stärken.

🏁Jeden Tag im Wochendurchschnitt 10.000 Schritte zu gehen, um meine Fitness zu erhöhen und bis zum Jahresende wieder unter 110 kg zu kommen.

🏁 Bewusst und gesund zu essen, indem ich frische, unverarbeitete Lebensmittel bevorzuge und regelmäßige Mahlzeiten einplane, um mein Wohlbefinden und meine Energie langfristig zu verbessern.

🛡️ Führung beginnt bei dir!

cheers

Michaelus

#Resilienz #Führung #Selbstführung #Ziele #Reflektion

Self Defence for Leaders 08 – Parole: Durchhalten!

Es gab eine Zeit, in der ich dachte, Resilienz sei einfach eine Frage von Durchhaltevermögen. Man steht auf, macht weiter, bleibt stark. Doch dann kam eine Phase, in der das nicht mehr reichte. Ich stand vor einer Herausforderung, die mich nicht nur an meine Grenzen brachte, sondern sie regelrecht überrollte. Ein Projekt war gescheitert, die Stimmung im Team war angespannt, und ich selbst fühlte mich wie ein Scherbenhaufen. Es war das erste Mal, dass ich nicht wusste, wie ich weitermachen sollte. Keine Idee hatte, was ein guter nächster Schritt sein konnte. Ich fragte mich, ob ich gescheitert war oder ob es nur eine Lernkurve war, die ich noch nicht verstand.

Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich lange am Schreibtisch saß und meine Gedanken einfach nicht sortieren konnte. Es war, als ob mein Kopf gegen eine Wand rannte, immer wieder, ohne einen Ausweg zu finden. Und irgendwann fiel mir ein Satz ein, den ich einmal gelesen hatte: „Es geht nicht darum, was dir passiert, sondern wie du darauf reagierst.“ Heute weiß ich, dass Epiktet diese weisen Worte gesprochen haben soll, und sie veränderten tatsächlich einiges bei mir. Diese Worte ließen mich innehalten. War ich wirklich an einem Ende angekommen, oder gab es noch eine andere Perspektive, die ich bisher nicht gesehen hatte?

Ich begann, mich mit dem Konzept des Growth Mindset auseinanderzusetzen. Die Idee, dass Rückschläge keine Sackgassen sind, sondern Gelegenheiten, um zu wachsen, war neu für mich – und ehrlich gesagt schwer zu akzeptieren. Wie sollte ich in einer Situation wie dieser Wachstum sehen? Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir: Es ging nicht darum, die Krise schönzureden, sondern sie anzunehmen und etwas daraus zu lernen. Ich begann, mir Geschichten von Menschen anzusehen, die große Rückschläge überwunden hatten – Sportler, Unternehmer, Wissenschaftler. Immer wieder fand ich dasselbe Muster: Diejenigen, die erfolgreich blieben, waren nicht die, die nie scheiterten, sondern die, die nach jedem Fall wieder aufstanden.

Was kann ich aus dieser Erfahrung mitnehmen? Die Antwort kam nicht sofort, aber sie kam. Ich erkannte, dass ich mir zu selten erlaubt hatte, Fehler zu machen. Dass ich Schwäche und etwas falsch zu machen immer als etwas Negatives gesehen hatte, statt als Chance, stärker zu werden. Und vor allem, dass ich nicht allein durch diese Phase gehen musste. Ich sprach mit Mentoren, suchte das Gespräch mit Kollegen und stellte fest, dass ich längst nicht der Einzige war, der solche Situationen durchmachte. Diese Erkenntnis nahm mir eine große Last von den Schultern und ließ mich mit mehr Klarheit auf meine Situation blicken.

Ich begann, kleine Rituale in meinen Alltag einzubauen. Ein Tagebuch, in dem ich nicht nur Erfolge, sondern auch Herausforderungen reflektierte. Atemübungen, die mir halfen, den Kopf frei zu bekommen. Und vor allem die bewusste Entscheidung, mich selbst nicht zu verurteilen, wenn etwas schiefging. Eine weitere wichtige Änderung war meine Einstellung zu schwierigen Gesprächen. Früher hatte ich oft den Drang, Konflikte zu vermeiden. Jetzt übte ich, schwierige Situationen als Gelegenheiten für Wachstum zu sehen. Ich lernte, meine eigenen Emotionen besser zu verstehen und mich bewusster darauf vorzubereiten.

Heute weiß ich, dass Resilienz nichts mit Härte zu tun hat. Sie ist vielmehr die Fähigkeit, flexibel zu bleiben, auch wenn alles um einen herum starr wirkt. Es ist das innere Vertrauen, dass jeder Rückschlag auch eine neue Tür öffnen kann – wenn man bereit ist, sie zu sehen. Ich bin nicht mehr dieselbe Person wie damals. Ich sehe Herausforderungen anders, nehme mir mehr Zeit zur Reflexion und weiß, dass ich wachsen kann, wenn ich bereit bin, meine Perspektive zu verändern.

Führung beginnt bei dir!

Grüße Michaelus

#SelfDefenceForLeaders #durchhalten #Resilienz #GrowthMindset #Führung

Kleine Veränderungen 23: Mehr Zeit im Freien verbringen

Zeit im Freien zu verbringen – das klingt nach einer Binsenweisheit, aber es ist eine Erkenntnis, die für mich während meiner Burnout-Reha eine entscheidende Rolle spielte. Wie so oft sind es die einfachen Dinge, die den größten Unterschied machen können, und für mich war der Aufenthalt in der Natur genau das: eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um wieder zu mir selbst zu finden. Während meiner Genesung lernte ich, wie wichtig es ist, regelmäßig nach draußen zu gehen, die frische Luft zu atmen und die beruhigende Kraft der Natur auf mich wirken zu lassen. Dieser Zugang zur Natur wurde zu einer Art „Seelennahrung“, und seitdem hat das Draußensein einen festen Platz in meinem Alltag.

Während der Reha wurde unser Tagesablauf bewusst entschleunigt. Die Anwendungen, die ich erhielt, waren spärlich über den Tag verteilt, oft hatte ich nur ein oder zwei Termine. Diese „Leerzeiten“ erschienen mir anfangs ungewohnt und sogar etwas beunruhigend, denn ich war es gewohnt, ständig beschäftigt zu sein. Doch mit der Zeit lernte ich, diesen Raum für mich zu nutzen, anstatt ihn als Leerlauf zu betrachten. Ich fing an, die freien Stunden für ausgiebige Spaziergänge im Wald zu verwenden oder mich auf mein Fahrrad zu schwingen und lange Touren durch die Umgebung zu machen.

Der Wald wurde zu einem Zufluchtsort, einem Ort der Ruhe und des Rückzugs. Es war, als ob die Natur mich mit offenen Armen aufnahm und mir die Möglichkeit gab, mich von den Belastungen des Alltags zu erholen. Ich genoss das satte Grün der Bäume, das Lichtspiel der Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach brachen, und die angenehme Kühle des Waldbodens. Diese Erlebnisse waren nicht nur physisch erholsam, sondern hatten auch einen tiefgreifenden Einfluss auf mein mentales Wohlbefinden. Es war, als ob die Natur mir half, meinen Kopf freizubekommen und die Last, die ich mit mir trug, Stück für Stück abzubauen.

Was mir besonders auffiel, war die Verbindung von Natur und Bewegung. Die Spaziergänge und Radtouren brachten mich nicht nur in Kontakt mit der Natur, sondern sorgten auch dafür, dass ich mich mehr bewegte. Diese physische Aktivität half mir, meinen Körper wieder zu spüren und die Anspannung, die sich in den Wochen und Monaten zuvor aufgebaut hatte, loszulassen. Bewegung im Freien ist eine der besten Möglichkeiten, um Stress abzubauen und den eigenen Körper wieder zu aktivieren. Sie gibt dem Geist die Möglichkeit, sich zu entspannen, und bringt gleichzeitig den Kreislauf in Schwung.

Frische Luft und Sonnenlicht sind zwei weitere Elemente, die das Draußensein so wertvoll machen. In einer Welt, in der wir den Großteil unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen – sei es im Büro, im Auto oder zu Hause –, ist es leicht zu vergessen, wie wohltuend es sein kann, einfach nach draußen zu gehen. Frische Luft reinigt die Lungen, lässt uns tief durchatmen und bringt Sauerstoff in den Körper. Sonnenlicht ist eine wichtige Quelle für Vitamin D, das unser Immunsystem stärkt und eine entscheidende Rolle für unser allgemeines Wohlbefinden spielt. Es gibt kaum etwas, das den Körper so schnell revitalisiert wie ein Spaziergang an der frischen Luft.

Auch mental hatte das Draußensein einen enormen Effekt auf mich. Die Natur half mir, Abstand zu meinen Sorgen und Problemen zu gewinnen. Im hektischen Alltag können Gedanken oft wie in einer Endlosschleife feststecken, und es scheint fast unmöglich, aus diesem Gedankenkreislauf auszubrechen. Doch die Ruhe der Natur – das leise Rascheln der Blätter im Wind, das Zwitschern der Vögel oder das sanfte Plätschern eines Bachs – schafft es, diese Schleife zu durchbrechen. Die Geräusche der Natur haben eine beruhigende Wirkung und helfen dem Geist, zur Ruhe zu kommen.

Die regelmäßigen Ausflüge in die Natur wurden für mich zu einer Art Ritual, einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs. Es war eine bewusste Entscheidung, Zeit im Freien zu verbringen, auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang war. Diese bewusste Zeit in der Natur half mir, mich besser zu erholen und neue Energie zu tanken. Ich merkte, wie sehr mir diese Pausen halfen, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und meine Gedanken zu ordnen. Die Natur bot mir einen Raum, in dem ich einfach sein konnte – ohne den Druck, etwas leisten zu müssen.

Seit meiner Genesung habe ich diese kleine Veränderung, mehr Zeit im Freien zu verbringen, fest in meinen Alltag integriert. Und es geht nicht darum, jeden Tag stundenlang draußen zu sein oder weite Ausflüge in die Natur zu planen. Oft reichen schon kurze Momente, um die positiven Effekte zu spüren. Ein Spaziergang in der Mittagspause, ein Abstecher in den Park nach der Arbeit oder ein paar Minuten auf dem Balkon können Wunder wirken. Manchmal kombiniere ich sogar meine beruflichen Verpflichtungen mit meiner Zeit im Freien. Wenn ich zum Beispiel einen Telefontermin habe, ziehe ich es vor, diesen während eines Spaziergangs durchzuführen. So verbinde ich das Nützliche mit dem Angenehmen und sorge gleichzeitig dafür, dass ich nicht den ganzen Tag drinnen sitze.

Die positiven Effekte des Draußenseins sind vielfältig. Es hilft, den Kopf freizubekommen und Stress abzubauen. Die frische Luft und das Sonnenlicht steigern das allgemeine Wohlbefinden und fördern sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit. Außerdem bringt die Bewegung, die man automatisch beim Spazierengehen oder Radfahren bekommt, zusätzliche Vorteile für die Fitness und Gesundheit. Es ist eine win-win-Situation: Man tut etwas Gutes für den Körper und den Geist, und das Ganze erfordert weder viel Zeit noch Aufwand.

Es ist erstaunlich, wie oft wir uns selbst davon abhalten, nach draußen zu gehen. Sei es, weil wir glauben, zu beschäftigt zu sein, oder weil wir den Wert eines kurzen Spaziergangs unterschätzen. Doch wenn wir uns die Zeit nehmen, auch nur für ein paar Minuten die frische Luft zu genießen, merken wir schnell, wie gut es uns tut. Die Natur ist immer da, bereit, uns zu empfangen und uns einen Moment der Ruhe und Erholung zu schenken.

Ein weiterer Vorteil, den ich durch meine regelmäßige Zeit im Freien entdeckte, war die Verbesserung meiner Schlafqualität. Es ist bekannt, dass frische Luft und Sonnenlicht den Schlafrhythmus regulieren können, da sie den Körper unterstützen, Melatonin – das Schlafhormon – auf natürliche Weise zu produzieren. Seit ich mehr Zeit draußen verbringe, schlafe ich tiefer und fühle mich am nächsten Morgen erfrischter und ausgeruhter.

Darüber hinaus stellte ich fest, dass die Zeit in der Natur meine Kreativität förderte. Viele meiner besten Ideen kamen mir während eines Spaziergangs oder einer Radtour. Wenn der Geist von den Anforderungen des Alltags befreit ist, hat er die Möglichkeit, neue Verbindungen herzustellen und kreative Lösungen zu finden. Die Natur inspiriert und regt den Geist an, ohne ihn zu überfordern.

Was ich ebenfalls lernte, ist, dass es nicht immer nötig ist, in die tiefen Wälder oder auf weite Felder zu gehen, um die positiven Effekte der Natur zu spüren. Manchmal reicht es schon, einen kleinen Park in der Nähe zu besuchen oder sich auf den Balkon zu setzen und die frische Luft zu genießen. Es geht nicht darum, jeden Tag große Abenteuer zu erleben, sondern darum, die kleinen Momente zu schätzen und bewusst zu nutzen.

Seitdem ich diese kleinen Veränderungen in meinen Alltag integriert habe, fühle ich mich insgesamt ausgeglichener und energiegeladener. Es ist erstaunlich, wie sehr die Natur uns dabei helfen kann, uns selbst wieder zu finden und unsere innere Balance zu stärken. Diese Verbindung zur Natur ist etwas, das wir in der hektischen Welt von heute oft vergessen, aber sie ist von unschätzbarem Wert. Sie hilft uns, uns zu erden, uns zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen.

Die Zeit im Freien ist für mich zu einem unverzichtbaren Bestandteil meines Lebens geworden. Sie erinnert mich daran, dass es manchmal die einfachen Dinge sind, die den größten Unterschied machen. Ein Spaziergang im Park, ein paar Minuten Sonne auf der Haut oder das Gefühl des Windes im Gesicht – all das hilft mir, mich besser zu fühlen und meinen Alltag mit mehr Leichtigkeit zu meistern. Es ist eine kleine Veränderung, die eine große Wirkung hat.

Wenn du also das Gefühl hast, dass der Alltag dich überwältigt oder du ständig unter Strom stehst, probiere es aus: Nimm dir bewusst Zeit, um nach draußen zu gehen. Es muss nicht lange sein, und es muss kein großes Abenteuer sein. Oft reichen schon ein paar Minuten, um die positiven Effekte zu spüren. Lass die Natur zu einem festen Bestandteil deines Alltags werden – du wirst überrascht sein, wie viel besser du dich fühlst. Die Natur bietet uns einen Raum, in dem wir zur Ruhe kommen und neue Energie tanken können. Sie ist immer da, bereit, uns zu helfen, wenn wir bereit sind, sie in unser Leben zu lassen.