Es gibt SĂ€tze, die wirken wie ein tiefes Ein- und Ausatmen. Einer davon ist fĂŒr mich Wer weiĂ, wofĂŒr es gut ist.
Oft habe ich ihn gehört â und genauso oft gedacht „Du hast leicht reden. Versuch mal, in meinen Schuhen zu laufen.â Denn in dem Moment, in dem etwas nicht nach Plan lĂ€uft, fĂŒhlt es sich selten nach einer Chance an. Eher nach einem Stolperstein, der den ganzen Weg blockiert.
Doch mit der Zeit habe ich gemerkt genau hier steckt der eigentliche Wert. Wenn der Weg, den ich mir zurechtgelegt habe, versperrt ist, zwingt mich das, andere Pfade zu suchen. Manchmal gehe ich sie zögerlich, manchmal einfach los â und oft entdecke ich dabei Dinge, die ich vorher nicht sehen konnte. Weil mein Blick fest auf das Ziel gerichtet war, das ich ursprĂŒnglich erreichen wollte.
Und plötzlich öffnet sich irgendwo eine TĂŒr, die gar nicht auf meinem Plan stand â und manchmal fĂŒhrt sie zu etwas Besserem, als ich es mir ausgedacht hĂ€tte.
Im Team passiert uns das genauso. Wir haben einen Plan, eine Vision, und dann kommt die RealitĂ€t dazwischen. Ein Hindernis, eine Ănderung, ein Problem, das wir nicht vorhergesehen haben. Wir können uns Ă€rgern, verlieren und verbeiĂen â oder wir nehmen genau in diesem Moment den Perspektivwechsel an.
Vielleicht steckt in der Abweichung der eigentliche Fortschritt. Vielleicht ist das, was wir gezwungenermaĂen neu denken mĂŒssen, am Ende der wertvollere Weg.
Ich glaube, wir sollten diesen Satz nicht nur als Trostpflaster betrachten, sondern als bewusste Haltung âWer weiĂ, wofĂŒr es gut istâ â nicht als Flucht vor dem Schmerz, sondern als Einladung, darin den verborgenen Schatz zu suchen.
FĂŒhrung beginnt bei dir!
#Perspektivwechsel
#Resilienz
#Teamwork
#VerÀnderung
#FĂŒhrung

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