Schlagwort: Achtsamkeit

Das wird sicher schlimm!

🧠 Ein Gedanke, den ich leider zu gut kenne. Dieser kleine Mistkerl schleicht sich immer wieder mal bei mir ein. Wie aus heiterem Himmel ist er plötzlich da und flüstert mir ins Ohr.

Es ist erstaunlich, wie sehr ich mich dann in diese Situation hineinsteigern kann.

Meist entsteht so etwas bei mir aus einem schlechten Gefühl, welches ich mir selbst mache. Ich hab vielleicht eine Arbeit nicht pünktlich geliefert oder einen Termin verschwitzt. Und schon hat der Kleine ein neues Versteck gefunden…

😱 Das kann bis hin zur Angst gehen, die ich dann empfinde. Angst vor etwas, das sich meist als recht harmlos herausstellt. Also völlig unbegründet.

Aber woher kommt das ❓

👉🏻 Bei mir ist das so, dass dieser kleine Mistkerl schon lange da ist. Gerade wenn ich viel um die Ohren habe, hat er gute Chancen sich einzuschleichen, ohne dass ich es bemerke.

👉🏻 Er nistet sich ein, macht es sich bequem und versteckt sich. Ab und an steckt er seinen Kopf heraus und checkt die Lage. Wartet geduldig bis seine Stunde gekommen ist und dann geht’s los:

·        Oh ja, die werden Dich grillen!

·        Jetzt hast Du es richtig verkackt!

·        …

🔄 Das einzige was bei mir hilft ist Achtsam zu sein und mich selbst zu reflektieren. Darauf zu achten was für Gedanken ich habe und diese bei Bedarf zu hinterfragen.

🔄 Wenn ich das bemerkt und die Situation reflektiert habe gehe ich bewusst in die Konfrontation mit den Gedanken. Stelle mich der Angst.

🔄 Ich warte nicht, bis das nächste Regelmeeting mit dem Kunden, das nächste Jour Fix mit dem Chef oder die zufällige Begegnung mit dem Kollegen. ist sondern spreche ihn an oder vereinbare einen zeitnahen Termin.

🔄 So erlerne ich immer wieder aufs Neue, dass es keinen Grund gab und das ich auf mich achten darf.

💡 Diese kleinen Erfolge feiere ich dann und manifestiere sie in meinem Bullet Journal damit ich sie das nächste Mal abrufen kann! 🗒️

#achtsamkeit #resilienz #inmypointofview #positiv

Sag mal, wie redest Du eigentlich mit Dir?

💥 Sag mal, wie redest Du eigentlich mit Dir ❓

👆🏻 Ich bin gerade dabei, über meinen Freund, den inneren Kritiker einen Blog zu schreiben. Und wie das eben so ist, wenn man sich ein Thema genauer anschaut, dann wird es immer präsenter.

👆🏻 Gestern hatte ich einen Teamentwicklungsworkshop bei einem Kunden. Soweit kein Problem nur änderten sich drei Arbeitstage vor dem Event plötzlich einige Parameter. Unter anderem kam, für alle völlig unverhofft, ein polnischer Kollege ins Team. Dadurch wechselte die Sprache von Deutsch auf Englisch.

💥 Hui!

🎓 Geht… Ist aber nicht mein Steckenpferd – ganz ehrlich!

Und schon setzte sich Herr Bert, mein innerer Kritiker, auf und begann mit seiner Tirade.

🤓  „Schaffst Du das? Das ja ganz schön Kurzfristig! Und Dein Englisch ist auch recht eingerostet…“

🧐 „Die Zeit ist viel zu kurz! Du musst die ganzen Boards übersetzen und Dir überlegen wie Du was sagst.“

🤔 „Die Qualität des Workshops wird ganz schön leiden wenn Du es nicht in Deiner Muttersprache machst. Du hast ja gar nicht den Wortschatz im Englischen!“

🤬 „Haha! Du wirst Dich ganz schön blamieren wenn Du vor all den Menschen stehst und nach Worten suchst!“

💡 Das ging so eine Weile vor sich hin. Ich höre ihm ja schon zu. Herr Bert ist ein wichtiger Teil meines Inneren Teams der versucht mich zu schützen und vor Schaden zu bewahren.

💡 Aber irgendwann war ein Punkt erreicht, an dem ich merkte, dass es hier nicht mehr um mein Wohl ging. Erkennen kann ich das recht gut daran, wie er mit mir spricht. Schlägt er einen Ton an oder nutzt Worte die ich einem echten Menschen nicht erlauben würde, verbiete ich sie auch ihm.

❓ Warum sollte ich auch härter mit mir sprechen als ich es anderen Menschen zugestehe?

❗ Es gibt viele Möglichkeiten wie wir mit unseren Herr Berts umgehen können. Bei mir hilft es sehr gut wenn ich mich bei ihm bedanke für seinen Beitrag und ihm klar sage, dass ich den Rat nicht brauche.

❗  „Vielen Dank Herr Bert, dass du mir die Situation aus deiner Perspektive erklärst. Ich sehe das jedoch anders!“

Danach gibt er meist Ruhe.

Ich wünsche euch gute und erfolgreiche innere Dialoge!

Es gibt nichts Gutes außer man tut es

👍🏻 Es gibt nichts Gutes außer man tut es 👍🏻

💬 Das hat schon Erich Kästner gesagt. Aber bedeutet es, dass wir nur dann „gut“ sind wenn wir arbeitsam und geschäftig tun?

❓ Müssen wir also die ganze Zeit, von Morgens, wenn der Wecker klingelt, bis Abends wenn wir erschöpft und müde ins Bett fallen, vor Task zu Task eilen und schaffen, schaffen, schaffen..?

🔧 Warten zum Beispiel sehen wir als verschwendete oder gar, verlorene Zeit an. Das Wort hat jedoch ursprünglich eine ganz andere Bedeutung:

💬 hervorgegangen aus der mittelhochdeutschen Bedeutung „auf etwas achthaben“

🚗 Bringen wir unseren Wagen zur Wartung, ist das bei uns durchaus positiv besetzt. Wir lassen ihn überprüfen und gegebenenfalls wieder instand setzen.

⏱️ Dafür nehmen wir uns Zeit. Und das ist auch gut so!

Das dürfen wir doch auch für uns selbst in Anspruch nehmen, oder?

❤️ Das inne halten sorgt für Überblick und Zeit, in der ich mich sortieren kann. Zeit in der ich Atem schöpfe und mich auf die nächste Runde vorbereite.

❤️ Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche und viele Gelegenheiten um (euch) zu warten und acht auf euch zu haben!

#achtsamkeit #resilienz #wartung #inmypointofview

The Sound of Silence

🎵 The Sound of Silence 🎶

🎼 Durch das Mozart Zitat bin ich ans Denken gekommen über dieses Thema. Wann habe ich denn eigentlich einmal Stille? Wann ist es denn wirklich einmal still um mich herum? Was ist denn Stille eigentlich?

🔊Meine Welt ist ganz schön laut. Kaum mal eine Minute ohne dass etwas im Hintergrund dudelt. Die Geräusche der Stadt, die im Erdgeschoss schon recht präsent sind ergeben ein deutliches Hintergrundrauschen.

Nach dem ich angefangen habe mir das einmal in Ruhe anzuschauen, ist mir aufgefallen, dass es oft auch selbst gewählt ist.

Selbst gewählt aber nicht bewusst.

📻 Die Musik die aus dem Radio dudelt, das YouTube Video das nebenher läuft oder der Podcast der im Autoplay den Raum beschallt. Wenn ich Walken gehe habe ich Musik dabei oder telefoniere. Im Studio oder auf dem Rad höre ich Musik, die mich anspornt. Selbst zum Einschlafen höre ich Hörbücher…

🔊Die Dauerbeschallung ist allgegenwärtig in meinem Leben. Doch es geht auch anders und ich weis das auch. Gelernt habe ich das, schon ganz früh, in einem Portugalurlaub.

🚌 Ich war mit 14 auf einer Jugendfreizeit. Wir sind mit drei Betreuern und zwei Neunerbussen losgefahren. Damals war das für mich DAS ABENTEUER. Was mich aber am nachhaltigsten beeindruckt hat, war eine Übernachtung im Freien zwischen Spanien und Portugal. Der Sternenhimmel war der Hammer. Dieser verblasste jedoch gegen die Stille, die dort herrschte. Wenn man ein paar Meter von der Gruppe weg ging, war kein Geräusch zu hören. Es war einfach still!

❤️ So still, dass ich mich heute noch erinnern kann, meinen eigenen Herzschlag gehört zu haben.

❤️ Ich saß einfach nur da und hörte nichts. Meinen Atem, mein Herz und sonst nichts. Nicht einmal das Rauschen des Verkehrs, den wir in der Stadt immer im Hintergrund haben.

🔇 Die echte Stille war jedoch nicht das fehlen von Geräuschen. Es war die Ruhe für die ich mich damals selbst entschieden hatte. Das einfach nur sein. Ohne jeden Anspruch auf mehr.

🧘🏻‍♂️ Als ich mich wieder daran erinnerte, begann ich damit bewusst Ruhe zu zelebrieren. Idealerweise gehe ich dazu raus in die Natur und verbinde es mit einer Meditation. Aber auch Zuhause geht das sehr gut. Einfach einmal keine Musik, kein Hörbuch, kein Video anmachen und sich eine viertel Stunde auf die Ruhe konzentrieren. Atmen und sein – sonst nichts!

✨ Das wirkt Wunder ✨

Annerkennungs Dusche

🚿 Lass uns in Anerkennung duschen 🛀🏻

Ich durfte heute eine Retro als Gast-Moderator bei meinem Kollegen Veit Richter leiten. Er war so lieb und hatte mir für den Termin schon Online Whiteboards vorbereitet, so dass ich wirklich nichts mehr tun musste außer den Termin zu leiten. Was ein toller Service! ❤️

🚿 Als Check IN hatte er den Appreciation Shower vorbereitet. Eine Methode, in der jeder Teilnehmer sich ein paar Minuten Zeit nimmt um für Sich aufzuschreiben wofür sie bei ihren Teamkollegen dankbar sind / sich bedanken wollen. Dann stellt jeder seine Ergebnisse im Plenum vor.

🎰 Die Methode ist denke ich hinlänglich bekannt. Wenn nicht gibt es zum Beispiel im Retromat eine mögliche Umsetzungsvariante: https://retromat.org/de/?id=34

😐 Was mir heute jedoch sehr stark auffiel war, wie sich die Gesichter verändert haben. Am Anfang

😏 des Meetings waren alle noch sehr angespannt und konzentriert. Schon als der erste seine
🙂 Dankeszettel verteilt hatte war eine merkliche Änderung zu sehen. Die Mundwinkel wanderten

😊 zunehmend nach oben und die Stimmung hellte sich merklich auf.

😁 Nach der Übung waren alle wirklich gut gelaunt und sichtbar positiv gestimmt. Ein wunderschönes Gefühl und eine tolle Basis um darauf ein produktives Meeting zu bauen.

👍🏻 Wie schon gesagt, klar kenne ich die Methode und von Zeit zu Zeit benutze ich sie auch. Aber vielleicht darf ich sie auch noch ein wenig öfter einsetzen. Sollten wir nicht alle etwas mehr Positivität in unser Leben lassen? Ich denke schon!

📋 Als Check Out habe ich dem Team mitgegeben das tolle Erlebnis des Check Ins mit anderen in der Organisation zu teilen und per Chat, Mail oder persönlich Danke bei Menschen zu sagen.

🙏🏻 Da ich mir den Task natürlich auch mitgenommen habe, nutze ich die Chance und bedanke mich bei meinem Kollegen dafür, dass er mir diesen tollen Impuls geschickt und die ganze Vorbereitungsarbeit geleistet hat. Das war für mich ein sehr entspanntes Arbeiten und eine tolle Erfahrung! Danke dafür Veit!

Highlights teilen

💡 Was ist Dein Hochlicht des Tages? 💡

❤️ Wir haben vor langem, bei uns im Arbeits-Chat, ein kleines Ritual eingeführt. Wir posten unser Highlight des Tages / der Woche / des Zeitabstandes Deiner Wahl.

❤️ Das können ganz einfache Dinge sein, wie ein kleiner Moment, der einen glücklich gemacht hat. Ich war am Mittwoch zum Beispiel spazieren und habe bemerkt, dass es langsam Frühling wird. Die Bäume tragen Knospen und die eine oder andere Pflanze hat schon zu blühen begonnen. Die Sonne scheint und wärmte mich. Der Himmel ist blau (jetzt hab ich auch noch einen Ohrwurm) und ich merkte, dass es mir einfach gut ging. Ich, in dieser einfachen Situation, glücklich war.

🎵 „Der Himmel ist blau
Und der Rest deines Lebens liegt vor dir
Vielleicht wäre es schlau
Dich ein letztes Mal um zusehen
Du weißt nicht genau warum
Aber irgendwie packt Dich die Neugier
Der Himmel ist blau
Und der Rest deines Lebens wird schön, yeah“
Farin Urlaub 🎵

❤️ Solche Momente teilen wir. Egal ob es fachliches wie ein tolles Kundenfeedback ist oder ein Eindruck wie der meine. Eine tolle Begebenheit bei einem Gespräch mit einem Kollegen kann ebenso ein Highlight sein wie ein geliefertes Training <3

Warum mag ich dieses kleine Ritual so?
·        Wir erfahren ein wenig mehr über den anderen und was ihm wichtig ist / bewegt.
·        Es ist freiwillig und somit ein Geschenk.
·        Durch das teilen, verstärkt der Teilende sein Gefühl, durchlebt die tolle Situation noch einmal und verankert es bei sich.
·        Die Menschen die es lesen oder hören, haben die Chance daran zu partizipieren und sich eine Scheibe Glück abzuschneiden, ohne dass dieses weniger wird.
·        Die Grundstimmung wird ein Stück mehr in Richtung Positivität gerückt und somit trägt jeder der so etwas teilt, zur Team-Hygiene bei.
·        Lese ich einen Eintrag von einem Kollegen, fällt mir vielleicht mein eigenes Highlight wieder ein und ich poste dieses auch.
·        …

Dieses Ritual ist etwas, dass nicht viel kostet und einen sehr großen Effekt haben kann! Macht ihr so etwas auch?

Leben mit der eigenen Biosphäre

🥛 Ich hab ein Glas voll Dreck 🥛

🏴‍☠️ Letzte Woche habe ich mir ein Glas voll Dreck gebaut. Ich benutze die Anspielung auf Fluch der Karibik 2 weil der Protagonist Jack, auch so ein Glas hat. Es soll ihn, auf magische Art und Weise, vor seinem Gegenspieler Davy Jones schützen. Dieser kann nicht an Land gehen und das Glas mit Dreck symbolisiert, mit seinem Sand und seiner Erde, Land.

👻Nun verfolgen mich keine Horrorgestalten aus Fantasie Filmen. Aber doch der eine oder andere Geist, der gerade durch die Welt fliegt und seinen Schrecken verbreitet. Zur Zeit haben wir alle mit unseren Dämonen zu kämpfen und es ist immer gut, in die Handlung zu kommen.

🌿Also habe ich dieses Glas mit Substrat, Kokos Tabletten für den Nährboden und Moos befüllt, ein paar Pflanzen eingepflanzt und das ganze mit etwas Deko versehen.

🌿Was soll ich sagen❓ Alleine schon in den zwei Stunden, in denen ich gebastelt habe, ging es mir besser. Mein Kopf wurde frei und meine Gedanken hörten auf, um die unschönen Themen zu kreisen. Das Grün der Pflanzen und das haptische Erleben des Getanen hatte eine wundervolle Wirkung.
Und dann, als ich das fertige Produkt sehen konnte, war ich richtig stolz❗

🌿Natürlich ist mir klar, dass die Probleme der Welt nicht dadurch gelöst werden, dass ich „Dreck“ in ein Glas fülle. Aber es gibt mir Kraft❗ Und nur wenn ich die habe, kann ich versuchen die Welt etwas schöner zu machen.

🌿Jetzt steht, das Glas mit Dreck, auf meinem Wohnzimmer Tisch und ich nehme mir jeden Tag ein paar Minuten um es anzuschauen. Mich daran zu erfreuen. Das Ganze hat auf mich eine sehr beruhigende Wirkung. Dadurch, dass ich es selbst erschaffen habe, kommt auch jedes Mal wenn ich es anschaue, das Gefühl des Stolzes zurück. Aber vor allem erinnere ich mich daran, dass ich etwas für mich getan habe.

🌿Das wirkt wie ein Katalysator für weitere, gute Aktionen und als Ladestation um Kraft zu schöpfen.

Um euch daran teilhaben zu lassen, poste ich jeden Tag ein Bild in meiner Insta Story. Wer also am Fortschritt interessiert ist…

Die Zeit läuft

❗ Memento Mori ❗

⛅ Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig sich auf das Positive zu besinnen und jeden einzelnen Tag und jede Stunde zu genießen. Ja sie als Geschenk wahrzunehmen.
Auch und gerade dann wenn es eben, wie im Moment, vieles gibt das uns Zweifeln lassen könnte.
All das schlimme auf der Welt, tut aber vor allem eines mit uns: Es zeigt uns, unsere eigene Sterblichkeit.

Die Vergänglichkeit des eigenen Daseins.

🌞 Ich glaube, dass genau dieser Aspekt, das Leben überhaupt wertvoll macht. Es begrenzt unser Wirken hier auf dieser Welt. Und so wie es bei jeder Ressource ist, wird sie erst wertvoll durch ihre Limitierung.

Der Ausspruch von Horaz „Carpe Diem“ (Nutze den Tag), in einer Ode, ergibt erst durch das „Memento Mori“ (Bedenke, dass du sterben musst) einen wirklichen Sinn.
In seinem Schlusssatz fordert er uns auf, die knappe Lebenszeit heute zu genießen und das nicht auf den nächsten Tag zu verschieben.

Das ist auch in der Resilienz ein wichtiger Punkt:
☀️ Wir müssen Dinge angehen. Am Besten mit klaren, definierten und erreichbaren Zielen.
☀️ Wir benötigen eine gehörige Portion Akzeptanz, um die Welt so anzunehmen wie sie ist.
☀️ Und wir benötigen einen positiven Blick auf diese Welt. Mit diesem konzentrieren wir uns auf das was gut ist und nicht das viele Leid, das es gibt.

Das schlimme in der Welt ist da. Das will ich auch nicht klein reden. Erst wenn wir uns auf das schöne konzentrieren um Kraft zu sammeln, können wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort wird.

Ich habe mir nach meinem Burnout ein kleines Gadget besorgt, welches mir dabei hilft, mir vor Augen zu führen wie wertvoll jede einzelne Minute ist.
Ich habe mir eine Uhr gekauft. Dabei handelt es sich um keine gewöhnliche Uhr; denn sie zeigt neben der normalen Uhrzeit auch noch die restliche Zeit an, die mir, statistisch in meinem Leben übrig bleibt.
Die Reaktionen darauf fallen sehr unterschiedlich aus. Ich habe sehr viel Unverständnis gehört und noch mehr Fragen.

Es mag auf den Ersten Blick erschreckend wirken mag, sein eigenes Ende Sekunde für Sekunde näher kommen zu sehen, zeigt diese Uhr mir jedes Mal, wenn ich sie anschaue, wie wertvoll meine Zeit hier auf Erden ist.
Sie hilft mir dabei den Fokus zu finden und mich auf das wesentliche und Schöne zu konzentrieren. Zeitfresser zu eliminieren und mich über mein Dasein zu freuen.

🌞 Seit ich die Uhr trage, versinke ich nicht mehr so oft in Endlosschleifen von Social Media und Co. Ich schaue wenn dann sehr selektiv und bewusst Filme und Serien und konzentriere mich auf schöne und für mich wichtige Dinge.

Welche Zeitfresser kannst Du eliminieren ❓

❗ Carpe Diem ❗

Ich glotz TV

📺 Ist ja alles so schön bunt hier 📺

🔥 Das habe ich besonders nach meinem Burnout, Ende der Nuller gemerkt. Ich bin durch einige sehr schwere Jahre gegangen und hatte kaum noch Kraftreserven. Ich war bis November 2009 in der Reha. Dort hatte ich ein super wichtiges Gespräch mit einer anderen Patientin. Diese sagte damals, auf die Frage woran ich denn merken würde, dass es endlich wieder besser wird:

🖍️ „Das Gras wird wieder ein wenig grüner ❗“

🌼 Zu der Zeit hatte ich noch keine Ahnung was sie damit meinen könnte. Bis es dann endlich wieder Frühling wurde.
Der Frühling begann, es wurde wärmer, die Tage wieder länger. In dieser Zeit bekommen wir für gewöhnlich sehr viel von der Natur zurück: Die Farben ❗

☀️ In der Farbpsychologie wird untersucht wie stark die Farben auf uns wirken. Wie sie auf unsere Gedanken und Gefühle wirken und diese Beeinflussen. Das können schlicht Abneigungen, Vorlieben oder Assoziationen sein. Die Symbolik der Farben wurde schon seit Jahrhunderten eingesetzt um Gefühle auszudrücken und Macht zu demonstrieren.
User Gehirn reagiert sehr stark mit Farben und auf deren manipulative Wirkung.
Was da bei wem wie geschieht will ich hier gar nicht versuchen zu bewerten – das würde mir auch nicht zustehen.

🌻Was ich erzählen kann ist was dieser Frühling mit mir gemacht hat.
Es war eine Zeit für mich, in der ich viel im Draußen war. Ich bin viel Rad gefahren und in der Sonne gesessen. An dem Tag bin ich mit Freunden nach Heidelberg gefahren zum Wandern. Und plötzlich / meuchlings (und ja genau so war es vom Gefühl) war da diese saftig grüne Wiese.
Die Gefühle die das ausgelöst hat sind schwer zu beschreiben. Heute kann ich es wirklich nur mit dem Satz meiner Mitpatientin beschreiben:

🌳Du merkst, dass es Dir besser geht wenn das Gras wieder ein wenig grüner wird ❗

🎨 Farben sind wichtig für uns und wir brauchen sie im täglichen Leben. Ich versuche so oft wie möglich in meinen Achtsamkeitsübungen die Farben der Dinge wahrzunehmen.  

Versucht es einmal die Farben und das Zusammenspiel derer wahrzunehmen wenn ihr etwas beobachtet – es lohnt sich ❗

Meine Heldin Pippi

🎉 Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut 👍🏻

🗒️ Das Zitat, welches Astrid Lindgren ihre Heldin Pippi (Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf) sagen lässt, ist zu einem sehr wichtigen Motto für mich geworden.
Pippi ist für mich schon immer eine Heldin gewesen. Sie hat so viele tolle Sachen gemacht und erlebt.  
Aber sie steht auch für Werte die mir sehr wichtig sind:

🐎 Selbstständigkeit und Eigenverantwortung – Wohnt sie doch alleine in ihrem Haus (mit Affe und Pferd) und sorgt für sich. Sie kommt mit jeder Situation klar und hat auf alles eine Antwort.

☀️ Positives Denken – Für sie ist das Glas immer halb voll. Sie zeigt den Menschen wie Lächeln geht und wartet nicht darauf bis sie angelächelt wird. Sie geniest das Leben in vollen Zügen und feiert jeden Moment.

⌛ Inne Halten – In Aussprüchen wie „Faul sein ist wunderschön❗ Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen“ zeigt sie wie wichtig Achtsamkeit ist. Das wir Pausen brauchen um Kraft zu schöpfen und durchzuatmen. Uns zu besinnen und einfach einmal die Seele baumeln zu lassen.

💬 Kommunikation – Ihr Spruch „Es ist gefährlich, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht“ trägt so viel Weisheit in sich. Wer nicht spricht, sich nicht austauscht, der verkümmert. Und wenn wir uns nicht darin üben uns auszudrücken wird kaum einer verstehen was wir brauchen.

❤️ Mut – Ich liebe ihre Einstellung die sie gegenüber Neuem hat. Das sie einfach davon ausgeht, dass sie etwas, das sie noch nie gemacht hat, alleine schon darum kann weil sie noch nie etwas gegenteiliges erlebt hat. Das ist für mich einer der wundervollsten Aussprüche die ich kenne.

Er gibt so viel Mut und Kraft furchtlos in die Zukunft zu gehen und sich auf Neues einzulassen. Einfach einmal zu tun; im Bewusstsein, dass alles gut werden wird.

Wunderbar❗

Welches Zitat von Pippi kennt ihr noch❓